Marc Pfertzel
  Marc Pfertzels Lust auf ein Tor
 
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01.03.2009

Marc Pfertzels Lust auf ein Tor

Bochum (wl) - Marc Pfertzels Elfmetertor in der 79. Minute zum 3:2-Sieg über Cottbus wird nicht nur dem Franzosen noch lange in Erinnerung bleiben.


Dass Bochums Abwehrspieler zum Strafstoß antritt, kommt so oft nicht vor. "Das letzte Mal habe ich einen Elfmeter im Pokalspiel bei Preuße Münster verwandelt", erinnerte sich Pfertzel am Samstag, "und davor habe ich wohl als 14-Jähriger einen Elfmeter geschossen." Höchste Zeit also, um mal wieder Entscheidendes zu tun. Meinte auch Pfertzel, der locker hinzufügte: "Ich hatte einfach mal wieder Lust auf ein Tor." Sein erster Saisontreffer war ihm am 4. Spieltag in der Heim-Begegnung mit Arminia Bielefeld gelungen.

Tremmel ohne Abwehrchance

Elfmeterschütze Nummer eins beim VfL Bochum ist Marcel Maltritz, aber der fehlte verletzungsbedingt. Die weitere Reihenfolge sah am Samstag Christoph Dabrowski, Stanislav Sestak und eben Marc Pfertzel vor. "Stani ist gefoult worden, da sollte man im Anschluss besser nicht schießen. Und Dabro ist zu mir gekommen und hat mich gefragt, ob ich mich sicher fühle", erklärte Pfertzel das kurze Procedere vor dem entscheidenden Schuss. Der 27-Jährige fühlte sich sicher, trat an und ließ Gerhard Tremmel im Cottbuser Tor keine Abwehrchance.

Marc Pfertzel zeigte sich nach dem Abpfiff nicht nur deshalb zufrieden, weil er seinem Bruder und seinem Neffen, die zum Spiel angereist waren, ein spektakuläres Erlebnis bieten konnte. "Wie wir nach den Rückständen zurückgekommen sind, war eine starke Leistung von uns. Unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie Qualität und ein gutes Herz hat. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis.

Rückrunde läuft besser

Was den Bochumer Wandel von der unglücklichen Hinrunde zur bislang erfolgreichen Rückserie ausmacht, kann der Franzose auch nicht so genau erklären: "Es sind ja nahezu die gleichen Spieler. Die Mannschaft war auch schon in der Hinrunde gut drauf, hat aber zu oft die entscheidenden Momente im Spiel verpasst und manchmal auch zu wenig Glück gehabt." Jetzt habe sich der VfL mit engagierten Auftritten und auch dem notwendigen Glück den Erfolg zurückerkämpft. "Ich war schon nach dem Heimsieg gegen Karlsruhe sicher, dass es für uns in der Rückrunde besser laufen wird", meinte Pfertzel.

Was ihm geblüht hätte, wäre der Elfer daneben gegangen, fügte Daniel Imhof hinzu: "Dann hätten wir ihn umgebracht." Ernst gemeint hat das Imhof selbstredend nicht. Pfertzel brauchen sie noch, wenn es mal wieder heikel wird.

(Quelle: westline.de)





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