Marc Pfertzel
  Es geht ganz schön zur Sache
 
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Es geht ganz schön zur Sache

13.01.2009
Halbzeit in Campoamor: Die Hälfte des Trainingslagers haben die Profis des VfL Bochum unter spanischer Sonne absolviert. Und (natürlich) ist die Stimmung nicht so locker und gelöst wie sie es bei einem Tabellenzehnten wäre.

 

Bekam den Konkurrenzkampf zu spüren und muss nun etwas kürzer treten: Marc Pfertzel wird verarztet. Foto: Joachim Kleine-Büning (WAZ)

Es wird hart und konzentriert gearbeitet, wobei alle Spieler mitziehen. Was auch Trainer Marcel Koller lobend herausstellte: „Die Einheiten sind sehr intensiv. Was auch daran liegt, dass der Konkurrenzkampf auf jeder Position da ist. Da geben alle besonders Gas.”

Was nicht immer ohne Zwischenfälle bleibt. Beim engen Spiel über den halben Platz ging es bei den Zweikämpfen ganz schön zur Sache - mit Folgen für Marc Pfertzel: Der 26-Jährige ging nach einem Fußtritt von Marcin Mieciel mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. „Ich habe in dem Moment Sterne gesehen, so weh tat das”, meinte der Franzose. Die medizinische Abteilung war sofort zur Stelle, humpelnd kehrte Pfertzel zurück ins Mannschaftshotel.

Stunden später hatte Pfertzel zwar immer noch Schmerzen, aber Vereinsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer konnte Entwarnung geben: „nur” eine Prellung auf dem Spann des rechten Fußes. Deshalb muss der Franzose jetzt ein, zwei Tage mit dem Training aussetzen.

Leicht angeschlagen sind außerdem derzeit Sinan Kaloglu, der einen Pferdekuss abbekam. Eine ähnliche Blessur zog sich Torhüter Philipp Heerwagen in der Partie gegen Hoffenheim zu. Er versuchte zwar mitzutrainieren, musste aber bald einsehen, dass es keinen Sinn macht. Am Dienstag liefen deshalb Heerwagen und Kaloglu abseits der Mannschaft einsam ihre Runden.

Am Dienstagnachmittag gab Trainer Marcel Koller allen Spielern spontan frei, strich die eigentlich vorgesehene Einheit. „Sie haben es verdient”, meinte Sportvorstand Thomas Ernst, der bei jedem Training aufmerksamer Beobachter am Spielfeldrand ist. „Ich finde, dass alle gut mitziehen.”


Quelle: derwesten.de






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