Marc Pfertzel
  Elf Dinge über Marc Pfertzel
 
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Elf Tatsachen, elf Informationen oder elf Gerüchte – für manche absolute Neuigkeiten und für manche wohlbekannt. Bis zum ersten Pflichtspiel unseres VfL am 05. August 2007 in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Dynamo Dresden stellen wir unsere Profis einmal etwas anders vor. Der Reihe nach erfahrt ihr "Elf Dinge über...". Heute mit unserer Nummer 21 Marc Pfertzel!

1. Elsass
Marc Pfertzel stammt aus dem elsässischen Mulhouse, auf Deutsch: Mülhausen. Beim örtlichen FC kickte er in der Jugend und später in der ersten Mannschaft. Da in der Gegend auch Deutsch gesprochen wird, kann Marc sich schon gut verständlich machen.



2. Trikottausch

„Ich gehe hier nicht eher raus, bis ich ein blaues Trikot anhabe“, sagte er bei den Vertragsverhandlungen zu den Verhandlungspartnern aus Bochum und Livorno. An jenem Tag klappte es noch nicht, das blaue Trikot trägt er inzwischen dennoch.

3. Serie A
2003 verließ er Frankreich und seinen damaligen Club, den Drittligisten FC Sete 34, um sich zumindest sportlich zu verbessern. Er wechselte nach Italien, zum AS Livorno, damals in der Serie B. Nach dem Aufstieg ein Jahr später bestritt er noch 84 Spiele in Italiens höchster Spielklasse.

4. Nutznießer
Der AS Livorno war einer der Nutznießer des Fußballskandals in Italien anno 2005/06. Aufgrund der Strafen gegen Juventus Turin, Lazio Rom und den AC Florenz kletterte man von Platz neun auf sechs und stand auf einmal im UEFA-Cup.

5. Von Pasching bis Barcelona
Pfertzel bestritt für Livorno sechs Spiele im UEFA-Cup. Nachdem die Qualifikationshürde SV Pasching locker übersprungen wurde, traf man in der Gruppenphase auf die Glasgow Rangers, Maccabi Haifa, Partizan Belgrad und AJ Auxerre. Man wurde Dritter der Gruppe A. Danach war in der Runde der besten 32 gegen den späteren Finalisten Espanyol Barcelona Endstation.

6. French Connection
Mit Anthar Yahia, ebenfalls in Mulhouse geboren, bildet Marc derzeit die französische Kolonie in Bochums Multikulti-Kader. Witzigerweise haben er und der Franko-Algerier nicht nur die gleiche Geburtsstadt, sie besuchten auch beide die Fußballschule des FC Sochaux, ohne jedoch gemeinsam auf dem Platz zu stehen.

7. Glückszahl
Die Wahl der Rückennummer beim VfL 1848 fiel ihm leicht: Da er am 21. Mai Geburtstag hat, entschied er sich für die 21.

8. Verzicht
Der Traum eines jeden Arbeitgebers: Der Angestellte verzichtet auf einen Teil seines Gehalts. Pfertzel verzichtete, damit die Ersparnis umgehend in seine Ablösesumme fließen konnte. „Solche Leute kann man gebrauchen“, meinte VfL-Vorstand Stefan Kuntz anerkennend.



9. Wandertag

Marc hat sich vor seinem Transfer nach Bochum ein genaues Bild vom Verein und von der Stadt gemacht. Ein Großteil seiner Verwandtschaft begleitete ihn zu den ersten Verhandlungen und wurde durchs VfL – Stadioncenter geführt. Die Familie war von der Infrastruktur des VfL 1848 hellauf begeistert.

10. Champagne
Selbst in der Gegend des edlen Schaumweins hat Pfertzel schon gekickt. Beim damaligen Zweitligisten ES Troyes AC absolviert er eine Spielzeit, bevor es ihn fortzog. Da half auch kein Champagner.

11. Rechter Liebling
Die Ultras aus Livorno sind bekennende Kommunisten und Antifaschisten. Marc Pfertzel war der einzige Rechte, den die Fans des AS Livorno mochten. Weniger in politischer Hinsicht – über seine Ansichten ist nichts bekannt – als vielmehr in spielerischer, da Marc beim AS sowohl in Defensive wie Offensive die rechte Seite beackerte.

(Quelle: VfL Bochum)


 






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