Marc Pfertzel
  Bochums Marc Pfertzel "mag Franck Ribéry"
 
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Bochums Marc Pfertzel „mag Franck Ribéry“

Seine neue Heimat heißt Bochum. Doch wenn er von Livorno berichtet, gerät Marc Pfertzel ins Schwärmen. Da ist es wenig verwunderlich, dass er noch Kontakt zu den alten Kollegen hält. Mit einem Spieler würde der Verteidiger aber gerne noch zusammenspielen: mit Bayerns Franck Ribery.

07.03.2009

Voll konzentriert: Marc Pfertzel, Bochums Abwehrstratege (firo)

Ein Interview von Goal.com-Reporter Torsten PAULY

Bochum. Seinem Ex-Club Livorno drückt Marc Pfertzel die Daumen, dass es klappt mit dem Wiederaufstieg. Im zweiten Teil des großen Goal.com-Interviews vergleicht der Franzose aber auch die Bundesliga mit der Serie A und verrät uns seinen Meistertipp.

Goal.com: Sie kamen 2007 aus Livorno nach Bochum, haben den Wechsel in die Bundesliga nach Bochum nie bereut?

Marc Pfertzel: Natürlich nicht. Ich hatte in Livorno eine tolle Zeit, dort in der Serie A gespielt. Aber hier läuft es für mich auch super. Ich fühle mich in Deutschland sehr wohl.

Goal.com: Gibt es noch Kontakte zu Spielern aus ihrer Zeit in Livorno?

Marc Pfertzel: Ja. Ich telefoniere noch oft mit dem Ex-Präsidenten, Verteidiger Fabio Galante oder mit Marco Amelia. Der ist jetzt allerdings Torhüter in Palermo. Ich drücke Livorno auf alle Fälle die Daumen, dass sie wieder in die Serie A zurückkehren. Derzeit sieht es ja ganz gut aus (Tabellenführer der Serie B, Anm. d. Red.).

„IN FRANKREICH WILL ICH NICHT NOCH EINMAL SPIELEN“

Goal.com: In Bochum haben sie noch einen Vertrag bis 2011. Gibt es schon Gespräche über eine Vertragsverlängerung oder haben Sie sich Gedanken über einen Wechsel gemacht?

Marc Pfertzel: Bis dahin ist ja noch viel Zeit. Darüber mache ich mir jetzt noch nicht wirklich Gedanken. Ich konzentriere mich erst einmal ganz auf den Klassenerhalt mit Bochum. Grundsätzlich würde mich irgendwann ein Wechsel ins Ausland noch einmal reizen. Eines steht aber fest: In Frankreich will ich nicht noch einmal spielen. England oder Spanien wären noch eine Herausforderung. Das ist aber alles noch sehr weit weg.

Goal.com: Was ist für sie der größte Unterschied zur Serie A?

Marc Pfertzel: Auf alle Fälle wird in Deutschland härter und intensiver trainiert. Da ist viel mehr Power im Training.

„... DA KONNTE ICH GERADE MAL LAUFEN“

Goal.com: In Livorno haben Sie unter Roberto Donadoni, dem späteren Nationalcoach Italiens trainiert. Wie sieht es mit ihren Ambitionen in der Nationalmannschaft aus?

Marc Pfertzel: Das ist natürlich der Traum eines jeden Fußballers, für das Nationalteam zu spielen. Frankreichs Nationaltrainer hat sich während meiner Zeit in Livorno dort mal nach mir erkundigt und mich auch einmal vor Ort beobachtet. Aber ich glaube nicht, dass ich bei ihm noch auf dem Zettel stehe.

Goal.com: Warum nicht? Schließlich war er ja mal Trainer in ihrer Heimatstadt Mülhausen, vielleicht haben Sie bei ihm ja deshalb einen Bonus?

Marc Pfertzel (lacht): Da war ich erst drei Jahre alt, konnte gerade mal laufen...

„RIBERY IST MEIN LIEBLINGSSPIELER“

Goal.com: Noch mal zurück zur Bundesliga: Wer ist der Favorit für die Meisterschaft?

Marc Pfertzel: Das ist sehr schwierig, es geht ja ziemlich eng zu. Ich gönne es aber auf jeden Fall den Bayern…

Goal.com: Wieso ausgerechnet Bayern München?

Marc Pfertzel: Weil ich ein großer Fan von Franck Ribéry bin. Ich mag ihn sehr als Spieler und als Mensch. Mir gefällt seine Art, Fußball zu spielen und sein Charakter. Außerdem hat er vor seinem Wechsel zu den Bayern bei Olympique Marseille, meinem Lieblingsverein, gespielt.

(Quelle: goal.com)






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